Der unerträgliche Standpunkt

Heinz Kobald

  
 
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Unerträgliches in 2011
Der Eigensinn fängt da an,
wo sich der Wille
an die Stelle der Erkenntnis gesetzt hat.

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Schopenhauer


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2. Oktober 2011
Vertreibung der Palästinenser aus Jerusalem für Jüdische Siedler
Völkerrechtswidrige Siedlungen sind keine verhandelbaren Streitpunkte
Die Genfer Konvention verbietet der Besatzungsmacht diese Besiedlung
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25. September 2011
Wir wünschen Frieden aller Welt
Hevenu shalom alejchem
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13. August 2011
Grund- und Baurecht in Palästina
Das Völkerrecht gewährt keinen Rechtsanspruch auf Eigentum an dem durch Krieg eroberten Land
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4. Juli 2011
Hühnerreste für Afrika
Der Flug des Hahns nach Afrika
Der afrikanische Kontinent leidet unter den EU-Agrarexport-Richtlinien
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29. Juni 2011
Die Welt blockiert Gaza
Vom Überlebenden des Holocaust zum Gegner Israels
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14. Juni 2011
Persönlichkeits- und Bewegungsprofil bietet Schutz vor Terror
15 Jahre im Terror-Raster der USA
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26. Mai 2011
Sympatie für Israel anstatt Völkerrecht
Das emotionale Völkerrecht
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24. Mai 2011
Erntezeit für die Früchte des Schweigens
Völkerrecht treibt Israel in den Selbstmord
Das Völkerrecht als Verrat an Israel - oder - der Verrat am Völkerrecht
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17. Mai 2011
Das Geschäft zwischen Tel Aviv und Ramallah
zur Ausschaltung des Völkerrechts
Münch spürt den Aufstand und wittert ein Geschäft
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2. Mai 2011
Deutsche Journalistin beschwört ein Arrangement in Palästina
Die "Angst" einer Journalistin vor dem Völkerrecht
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26. Januar 2011
Abbas und Münch verraten Völkerrecht
Der Verrat am Völkerrecht
Die Folgen des Verschweigens
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24. Januar 2011
Warum verschweigen Journalisten das Völkerrecht
Warum schreibt Münch lieber über den Großen Bibi
als über das Große Unrecht
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13. Januar 2011
Schulden Deutsche Journalisten Tel Aviv das Verschweigen des Völkerrechts
In Tel Aviv tickt die Bombe - nicht in Teheran
Bibi ist der Größte
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11. Januar 2011
Das Verschweigen des Völkerrechts durch Dr. Peter Münch ist das Problem
Dr. Peter Münch schafft sich ein Problem mit Dr. Richard von Weizsäcker
Dr. Peter Münch bedenkt nicht die Folgen durch das Verschweigen des Völkerrechts
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6. Januar 2011
Völkerrecht gegen Landraub
Was darf Tel Aviv in Palästina
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3. Januar 2011
Obamas Agressivität für einen Frieden im Nahen Osten
Wie entschlossen ist Obama zu einem Frieden im Nahen Osten
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Sylvester 2011
Worüber mit Tel Aviv nicht zu verhandeln ist
Gedankenflug zwischen den Jahren
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Weihnacht 2010
Da Friedn brauchat a Dach
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Unerträgliches im Jahr 2010

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Auf kein Opfer berufen BachmannAuf das Opfer darf keiner sich berufen

Immerzu müssen wir uns und alles, was wir tun,
wünschen, denken, begründen;
das Leben, wie wir es seit Jahrtausenden leben,
ist nichts Selbstverständliches,
schon frühe Ansprüche wie "Leben geschenkt", "Gnade", "Befreiung",
deuten auf die gigantische Unselbstverständlichkeit.
Eben deshalb darf es keine Opfer geben (Menschenopfer),
Menschen als Opfer, weil der geopferte Mensch nichts ergibt.
Es ist nicht wahr, daß die Opfer mahnen,
bezeugen, Zeugenschaft für etwas ablegen,
das ist eine der furchtbarsten und gedankenlosesten,
schwächsten Poetisierungen.
Aber der Mensch, der nicht Opfer ist, ist im Zwielicht,
er ist zwielichtige Existenz par excellence,
auch der beinah zum Opfer gewordene
geht mit seinen Irrtümern weiter,
stiftet neue Irrtümer,
er ist nicht "in der Wahrheit", er ist nicht bevorzugt.
Auf das Opfer darf keiner sich berufen.
Es ist Missbrauch.
Kein Land und keine Gruppe, keine Idee,
darf sich auf ihre Toten berufen.


Ingeborg Bachmann


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