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Heinz Kobald

  
 
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Amir Peretz will Frieden mit den Palästinensern
Amir Peretz ist an die Spitze der Awoda ( Arbeitspartei ) in Israel gewählt worden. Er ist nicht bereit, sich mit seiner Partei von Scharon als mitverantwortlich für einen eiskalten Frieden mit den Palästinensern missbrauchen zu lassen.
Er will die Scharon-Doktrin ablösen, wonach mit der derzeitigen Palästinenserführung keine Einigung auf endgültige Verträge möglich ist.
Denn Peretz will

wie die Mehrheit der Israelis
keinen kosmetischen Frieden,
sondern einen echten à la Itzchak Rabin
ohne Trennzaun und Liquidierungen.


Quelle: Süddeutsche Zeitung, Nr.262, Montag, den 14. November 2005 , Seite 4, mitz


Peretz will die Arbeitspartei aus der Koalition holen, da diese eine ungerechte Palästinenserpolitik verfolgt.

Auf einer Kundgebung zum Mord am früheren Premierminister Itzchak Rabin vor zehn Jahren hatte Peretz den Abzug Israels aus dem seit 1967 besetzten Westjordanland verlangt.
Ein Frieden mit den Palästinensern ist eine “Investition in die Zukunft".
Er will israelische und palästinensische Kinder miteinander spielen sehen.
Die Besatzung hat zu einem Werteverlust und zu Gewalt in Israel geführt.

Zu der Veranstaltung waren 200.000 Israelis gekommen.
Der frühere US-Präsident Bill Clinton erinnerte Israels Bürger, Rabins Weg zu einem Frieden fortzusetzen.

Quellen: Süddeutsche Zeitung, Nr. 262, 14. November 2005, Seite 9, von Thorsten Schmitz


12 Cheshvan 5766 * 14. November 2005 * Heinz Kobald