Ich schenke Dir ein Frohes Fest
Ich schenke Dir
ein Frohes Fest
Lege Dir Granaten
in das Nest
Zum Stall von Bethlehem
zu gehen
das ist jetzt schwierig
und unbequem
Das Land das Gott
seinem Volk versprach
das ächzt unter einem
großen ACH
In langer Zeit
ist viel geschehen
Wie altem Unrecht
Neues folgt
will niemand sehen
Und ob der Stern
der Weihnachtszeit
sein helles Licht hält
noch bereit
In Finsternis
sind die Köpfe
der Menschen -
jetzt eingesperrt
Das Heil kann nicht
zu ihnen kommen
An Mauern ist
die Hoffnung zerronnen
Dahinter beginnt
ein Fernes Land
Das ist in der Gegenwart
unbekannt
Dort stehen Sperren
unterdrücken die Waffen
die Menschen für
ihr Menschsein bestrafen
Die rauben das Wasser
das Land und das Recht
Behandeln den Menschen
neben sich schlecht
Sie haben die Gebote
ihres Gottes vergessen
Sie wollen nur das Land
für sich selbst vermessen
Sie lesen nicht
wie es steht geschrieben
Du sollst mehr
als den Besitz
deinen Gott lieben
Sie nehmen das Land
zum Zeugen den Gott
Den rechtmäßigen Eigentümer
schlagen sie tot
Ein Stall in Bethlehem
hat heute kein Land
Erlösung ist den Herzen
dort unbekannt
Die Waffen schreiben
mit Blut ein Gesetz
Sie bringen keinen Frieden
der kommen soll - jetzt
2009 November 23 © Heinz Kobald
