Der unertrδgliche Standpunkt

Heinz Kobald

  
 
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Ein Frohes Fest
Ein Frohes Fest

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Ich schenke Dir ein Frohes Fest


Ich schenke Dir
ein Frohes Fest
Lege Dir Granaten
in das Nest

Zum Stall von Bethlehem
zu gehen
das ist jetzt schwierig
und unbequem

Das Land das Gott
seinem Volk versprach
das ächzt unter einem
großen ACH

In langer Zeit
ist viel geschehen
Wie altem Unrecht
Neues folgt
will niemand sehen

Und ob der Stern
der Weihnachtszeit
sein helles Licht hält
noch bereit †

In Finsternis
sind die Köpfe
der Menschen -
jetzt eingesperrt

Das Heil kann nicht
zu ihnen kommen
An Mauern ist
die Hoffnung zerronnen

Dahinter beginnt
ein Fernes Land
Das ist in der Gegenwart
unbekannt †

Dort stehen Sperren
unterdrücken die Waffen
die Menschen für
ihr Menschsein bestrafen

Die rauben das Wasser
das Land und das Recht
Behandeln den Menschen
neben sich schlecht

Sie haben die Gebote
ihres Gottes vergessen
Sie wollen nur das Land
für sich selbst vermessen

Sie lesen nicht
wie es steht geschrieben
Du sollst mehr
als den Besitz
deinen Gott lieben

Sie nehmen das Land
zum Zeugen den Gott
Den rechtmäßigen Eigentümer
schlagen sie tot †

Ein Stall in Bethlehem
hat heute kein Land
Erlösung ist den Herzen
dort unbekannt

Die Waffen schreiben
mit Blut ein Gesetz

Sie bringen keinen Frieden
der kommen soll - jetzt †




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2009 November 23 © Heinz Kobald